Das Dorf in der Stadt – Haidhausen, München
Der dreieckige Platz mit seinen grünen Standln, dem Maibaum und St. Johann Baptist.
Geschichte
Die Geschichte des Wiener Platzes ist untrennbar mit Haidhausen verbunden – erstmals 808 n. Chr. als „Heidhusir“ erwähnt. Vom Dorf der Tagelöhner über die Eingemeindung 1854 bis zum lebendigen Stadtteilzentrum – der Platz hat sich immer wieder neu erfunden, ohne seine Seele zu verlieren.
Erste Erwähnung des Dorfes „Heidhusir“ – Häuser auf der Heide.
Eingemeindung nach München.
Gründung des Wiener Marktes per Bekanntmachung des Magistrats.
Bau des Hofbräukellers im neubarocken Stil.
Verkehrsberuhigung. Der Maibaum ersetzt den Durchgangsverkehr.
Generalsanierung – die Standl werden behutsam modernisiert.
Markt, Maibaum, Biergarten – ein Stück Dorfidylle mitten in der Großstadt.
Der kleinste der vier ständigen Münchener Lebensmittelmärkte. Sozialer Treffpunkt der Einheimischen.
Alle Impressionen
Blau-weiße Bierkutschen, Pferde auf dem Kopfsteinpflaster – bayerische Tradition lebt.
Architektur & Erbe
Im 19. Jahrhundert war Haidhausen ein Viertel der Tagelöhner. Heute sind die überlebenden Bauten begehrte Denkmäler: das Üblacker-Häusl, der Kriechbaumhof und die Häuser An der Kreppe.
In unmittelbarer Nähe: das Maximilianeum, das Muffatwerk und der Hofbräukeller mit seinem berühmten Biergarten unter Kastanien.
Am Platz entdecken
Eine Initiative der Ladenbetreiber am Wiener Platz – gemeinsam feiern sie ihren Lieblingsplatz.
Netzwerk & Institutionen